Wie ein Boxer ... Teil 2

Er, fast zwei Köpfe größer schlug dann auf mich ein und ich nahm erstmal die Deckung hoch. Er tobte sich richtig aus und ich schlug nur manchmal zurück. Das ging so drei vier Runden lang (ja boxten wirklich nur drei Minuten mit einer Minute Pause) bis ich mir dachte, so richtig drauf hat es der Kerl ja nicht und schlug immer öfters zurück. An den Kopf kam ich nicht richtig ran, also mussten es Körpertreffer werden. Immer wieder versuchte ich seine Leber zu erwischen und es klappte auch. er ging zu Boden und gab auf. Ab diesem Zeitpunkt hatte er gehörig Respekt vor mir.
So nach drei Wochen bekamen wir einen Neuen zu uns. Er war behindert, spastische Lähmung und war mit einem Rollstuhl da, auch wenn er ein paar Schritte laufen konnte. An irgendeiner Nacht kamen wieder die beiden Dauergäste in den Schlafraum rein, ich verhielt mich ruhig und tat so als würde ich schlafen. Sie gingen zu dem behinderten Jungen und weckten ihn auf. Sie stellten ihm erst ein paar belanglose Fragen, er antwortete brav, dau muss man sagen das man ihn schwer verstand, da er  aufgrund seiner Lähmung nur wie ein Betrunkener lallte. Einer fragte ihn ob er schon mal Geschlechtsverkehr hatte, er verneinte dies und dann fragten sie ihn ob er weiß was onanieren ist. Er bejahte dies. Na, komm dann zeig mal ob du dies kannst, wurde er aufgefordert und tatsächlich begann er zu onanieren. Ich war entsetzt, erstaunt und neugierig zugleich, konnte ich doch damit nix anfangen, schlussendlich fand ich es ekelhaft. Insgesamt war ich sieben Wochen in Davos. Ja, es gab schon etwas Linderung meiner Krankheiten, aber irgendwie hatte ich mehr erwartet.
Endlich wieder zu Hause angekommen, ging es wieder in die Schule. Wir waren 24 Schüler in der Klasse, ein Traum wenn man an die Klassen von Heute denken muss, 12 Mädchen und 12 Jungs. Eigentlich verstanden sich alle untereinander, größere Reibereien gab es kaum. Für mich war die Schule Erholung von zu Hause, der meist betrunkene Stiefvater oder eben auch der Stief-Oma, waren für mich inzwischen Abschaum.
Ein Onkel, mütterlicherseits, war verheiratet und lebte in Roßtal. Seine Frau fuhr meist von ihrer Arbeit in Nürnberg mit dem Zug in Richtung Ansbach bis Haltestelle Roßtal. Der letzte Zug fuhr so gegen Mitternacht. Dort stieg ein betrunkener junger Mann ein. Dieser hatte, so erzählte mir mein Onkel, an diesem Tag die KfZ-Prüfung versemmelt. Er hatte sich danach betrunken und darauf ging er in ein Sex-Kino. Meine Tante saß in dem fast menschenleeren Zug alleine im Abteil, als er ebenfalls zustieg. Während der Fahrt kam es dann dazu das er meine Tante mit einem Messer bedrohte und sie vergewaltigte. Der Zugbegleiter kam leider zu spät um ihr noch zu helfen und der Mann wurde verhaftet.Die Höhe der Strafe weiß ich leider nicht mehr, aber mit Sicherheit zuwenig.
Als meine Tante mal zum grillen bei uns war, es dürfte ein halbes Jahr nach der Tat gewesen sein, brach sie schreiend zusammen. der Grund dafür war das ich mit einem Messer auf sie zulief, das ich zum grillen benutzt habe. Das Trauma meiner Tante war so gross und sie wählte nach knapp einem Jahr den Freitod durch Erhängen. Seitdem sind für mich Vergewaltiger mit Mördern zu vergleichen, so oder so werden dadurch Leben zerstört.
Musik spielte bei mir schon immer eine große Rolle, schon bedingt durch die Aufnahmen die ich für meinen Vater tätigte oder eben Eigeninteresse. Ich war sogar Mitglied in einem Elvis-Fanklub, nicht lange aber immerhin. Bestand mein Geschmack bis zu meinem 13.Lebensjahr noch aus Elvis, Buddy Holly oder Jerry Lee Lewis wechselte dieser schlagartig. "Ich glotz TV" brüllte es aus dem Radio und ich war begeistert. Nina Hagen Songs "TV-Glotzer", ein paar Songs von Udo Lindenberg u.a. "Rudi Ratlos" waren etwas völlig neues für mich. Bei den Schulkameraden war es eher Hardrock, dem ich auch zugetan war. Kiss, Saxon, Accept, Deep Purple oder eben auch Led Zeppelin, war dass was wir hauptsächlich hörten.
Nun war ich 13, mein Zimmer wurde langsam zu eng und zog deshalb in den Keller, vorerst. Die Hasenzucht wurde fast aufgegeben, nachdem viele der Tiere an der Katzenseuche litten. Wir hatten einen relativ großen Garten und im hintersten Eck legten wir eine Grube an, in die wir die Hasen, die wir vorher töten mussten, vergruben. An eine Verwertung, der in etwa 100 Hasen,  war nicht zu denken. Dadurch wurde ein Hasenstall, eher gemauertes Gartenhaus, frei und das andere wurde für die verbliebenen Hasen verwendet.
Quelle: oldiemofa.de
Meine Mutter besaß ein Kreidler-Mofa. Es fuhr gemütliche 30 km/h und sie verwendete es hauptsächlich zum Zeitung austragen. Nun auf dem Lande sah man selten die Polizei und ich fuhr damit immer mal "schwarz". Zu dieser Zeit, Ende 70er Anfang 80er, waren Mofas weit verbreitet, anders wie heutzutage. Um ein Mofa "aufzupimpen" damit es schneller fuhr musste man entweder nur das hintere Zahnrad verändern, den Krümmer vergrößern oder am Vergaser schrauben. Woher ich das wusste, weiß ich nicht mehr, auf jeden Fall nicht aus dem Internet, gabs ja noch nicht (wie haben wir uns nur das Wissen angeeignet?) Ich schraubte also am Vergaser herum und siehe da, es fuhr bis 70 km/h, ich hatte das Glück, das der Krümmer eh schon etwas größer war als normal. Es gab dabei nur ein Problem, ich vergaß es meiner Mutter zu sagen. Als sie am nächsten Morgen ihre Zeitungen ausfahren wollte, wachte ich durch einen lauten Schrei meiner Mutter auf. Da lag sie ein paar Meter vom Haus entfernt auf dem Boden und verfluchte mich. Sie war zu überrascht darüber wie das Kreidler-Mofa nun abging.

Immer wieder kam mein Stiefvater betrunken heim und er wurde von mal zu mal aggressiver. Nein, geschlagen hatte er mich nicht, dazu war er zu feige oder es gab einen anderen Grund, ich weiß es nicht. Meiner Mutter hingegen drohte er es immer wieder mal an. Dazu kam das meine Stiefoma ebenso des öfteren betrunken war. Da beschloss ich "auszuziehen" mit 13/14 Jahren. Ich wollte ins freie Gartenhaus ziehen das in etwa 20 Meter weit weg stand. Mit Eifer ging es an die Sache. Erstmal musste ich die gemauerten Käfige entfernen. Das Gartenhaus bestand aus zwei Räumen, der eine ungefähr 14qm² gross der andere um die 3qm². Es stank fürchterlich nach Hasen und logischerweise flogen die Haare der Tiere noch herum. Es kam dann zu einen Allergieschub, der schlimmer nicht sein konnte. Meine rechte Gesichtshälfte war leicht angeschwollen, die Haut nässte und schuppte sich, ich sah aus wie ein Leprakranker. Niemand sollte mich so sehen, also verband ich meinen Kopf bis auf ein paar Seeschlitze und einer Öffnung für den Mund. Meine Scham war so verdammt gross, das ich dies nicht mit Worten beschreiben kann. Nichts und niemand sollte mich so sehen, daher schloss ich mich oft tagelang in meine Bude ein. Ja die Bude, so wurde mein Gartenhaus von allen genannt, nicht gleich sondern etwas später war Sie bekannt im Kreis Zirndorf, doch dazu später mehr.
Die Pubertät kam, die ersten Jungs und Mädels interessierten sich füreinander. Meine Chancen dagegen waren äußerst gering, schon allein meiner Neurodermitis wegen. Es war frustrierend für mich zusehen zu müssen, wie andere sich die "Liebesbriefchen" unter den Schulbänken zuschoben, doch bei mir kam nichts an. Da kam schon bei mir der Gedanke auf, ich werde wohl nie eine Freundin haben, dazu die familiäre Situation, kurzum es zog mich ziemlich nach unten.
Einmal im Jahr hatten wir immer einen einwöchigen Klassenausflug. Das erste Mal ging es nach Krausenbach im Spessart. Von diesem Ausflug wusste ich kaum noch etwas, meine Erinnerungen daran wurden erst kürzlich wieder auf einem Klassentreffen aufgefrischt.
Bei diesem Ausflug war ich ziemlich down, meine Hautkrankheit, die familiäre Situation, Pubertät und was weiß ich noch alles, dies alles brachte meine Gedanken durcheinander. So sehr, das ich da das erste Mal an Selbstmord dachte, aber nicht den Mut dazu hatte und es wohl auch nur ein Aufschrei nach Aufmerksamkeit war. So stand ich an einem Übergang hinter dem Geländer, nach unten ging es so um die 10 Meter und überlegte mich fallen zu lassen. Wie, so dachte ich, sollte sich mein Leben denn noch groß verändern, wer würde mir schon helfen, beziehungsweise wer könnte dies schon. Währenddessen standen schon meine Schulkameraden um mich herum und redeten auf mich ein, solange bis ich einsah es wäre wohl doch nicht alles verloren. So im Nachhinein betrachtet muss ich sagen, ohne meine Schulkameraden, wäre ich wohl schon bald so verzweifelt gewesen, das ich irgendwann wirklich aus dem Leben geschieden wäre.
Die Schule selbst machte Spaß, ohne wenn und aber. Der Zusammenhalt war klasse und es gab kaum diese übliche Cliquenbildung, wie man sie heutzutage beobachten konnte. Sicherlich gab es welche die mehr miteinander konnten und eben die anderen. Doch wenn Not am Mann/Frau war waren eigentlich alle füreinander da.
Für den Konfirmandenunterricht wurden wir allerdings geteilt, je nach Kirchengemeinde. Im Gemeindezentrum von Winterdorf fand der Unterricht statt, geführt von einem Pfarrer Wagner. Er war noch ein Pfarrer der alten Schule, da konnte es schon mal passieren das es eine schallende Ohrfeige gab, ganz entgegen den gesetzlichen Regeln. Doch man rannte nicht gleich zur Polizei oder Anwalt wegen so etwas, die Eltern waren eher der Meinung, man wird es schon verdient haben und sie hatten in den allermeisten Fällen auch recht damit. Als ich zum Beispiel einmal den Playboy mitbrachte und wir Jungs kichernd die Bilder unter dem Tisch betrachteten, hatte zufällig Thomas das Heft in der Hand als der Pfarrer es entdeckte. Das Heft war weg und Thomas Wange war knallrot von der schallenden Ohrfeige die er erhielt. Diesen Pfarrer hatten wir auch in der Schule für den Religionsunterricht, auch mir wollte er mal eine knallen, warum weiß ich nicht mehr, aber ich sagte nur zu ihm "Trau dich" und er ließ es.
Vor dem Konfirmandenunterricht trafen wir uns anfangs auf einem Feldweg am Rande eines Waldes. Jeder hatte von zuhause etwas Rauchbares mitgebracht, ob Zigaretten, Menthol-Zigaretten oder sogar Zigarren, die wir heimlich bei den Eltern stiebitzt haben. Beim ersten Mal ging es den meisten der Clique ziemlich schlecht und ich selbst dachte mir dabei, nie wieder. Nun ja, hielt nicht lange.
Die Konfirmation selbst war ein Heidenspaß. Ich bekam einen blauen Anzug und die Konfirmation fand in Wintersdorf statt. Als wir so da standen in der Kirche, erzählte einer während der Andacht des Pfarrers immer wieder Witze, man müsste sich echt zusammenreißen um nicht lauthals loszulachen. Es gab dann die obligatorischen Oblaten und Wein. Vor mir in der Reihe stand Thomas, mein direkter Nachbar, als er den Messingbecher Wein an die Lippen bekam, stupste er den Becher noch ein wenig nach oben und trank den Becher leer. Dann ging es endlich nach Hause, schließlich war die Verwandschaft da und man wollte endlich das Geld bzw. die Geschenke die für diesen Anlass gegeben wurden. Ich bekam Geld und ein Mofa, allerdings musste ich dies mir selbst holen. Es war ein gebrauchtes Mofa der Marke Hercules. Als ich, bekleidet noch mit meinen Anzug, das Mofa abholte rutschte ich damit in einer Kurve weg und lag bäuchlings auf der Strasse. Der Anzug war durchlöchert und hatte auch einiges an Blut von meinen Schürfwunden abbekommen, zum Glück passierte dem Mofa nichts, so mein erster Gedanke. Eigentlich hätte ich es ja noch gar nicht fahren dürfen, war ja erst 13 und mit 14 war es erst erlaubt Mofa zu fahren.
Quelle: medien.markt.de
Von dem Geld das ich zur Konfirmation bekam legte ich mir den ersten Verstärker mitsamt Plattenspieler und Boxen zu. Inzwischen wohnte ich ja schon im umgebauten Kaninchenstall und nun hatte ich auch die richtige Beschallung. Was noch fehlte war die Lichterorgel. Diese hatten wir in der Schule selbst, aus einem Bausatz der Fa.Conrad zusammengelötet.Einmal hat das Ding nicht richtig funktioniert und ich vergaß den Stecker zu ziehen, als ich es überprüfen wollte griff mal kurz hinein und legte mich erstmal nach den Stromstoß hin.
Quelle: ebaystatic.com

Der umgebaute Kaninchen-Stall war im Prinzip meine erste Wohnung und dies mit 14/15 Jahren, im Freundeskreis hieß er einfach "Die Bude". Sie entwickelte sich mit der Zeit immer mehr zu einem Treffpunkt am Wochenende für meine Klassenkameraden und auch Leuten die ich nicht einmal kannte. Doch dazu später mehr.
Damals gab es noch Entrümpelungen von der Stadt organisiert. Zweimal im Jahr konnte man seinen nicht mehr gebrauchten "Müll" auf die Straße stellen. Von der Kommode über Fahrräder, Elektroschrott oder Matratzen, Mülltrennung war noch ein unbekanntes Phänomen das keinen interessierte. Für uns Jugendliche war dies schon fast wie Weihnachten. Wir gingen in der Clique los und schauten was man noch so alles gebrauchen konnte. Für den Dachboden meiner "Bude" wurden Matratzen gesammelt, damit man ihn damit komplett auslegen konnte, ein knapp 20 qm grosses Bett sozusagen. Elektrogeräte wurden ebenso gerne ausgeschlachtet, ich selbst konnte davon zumeist die Lautsprecher gebrauchen und Glühbirnenfassungen sammelte ich ebenso. Die Lautsprecher,  aus alten Röhrenfernseher und Radios wurden für meine Beschallung in der Bude verwendet, die Glühbirnenfassungen für die Lichterorgel. Die Glühbirnen dafür wurden  mit Edding-Stiften bemalt.
"Die Bude" entwickelte sich immer mehr zu dem Treffpunkt überhaupt. Fast jedes zweite Wochenende war Party angesagt, ob geplant oder auch nicht. Das absolute Lieblingsgetränk war die Bumba-Maß, ein Gemisch aus Bier, Cola und Cognac, es ging aber auch jeder andere Schnaps. Es klappte oft recht problemlos, auch ohne Absprachen, das jeder der Gäste etwas mitbrachte. Ob Bier, Schnaps, Cola, Limo oder eben auch etwas zu knabbern. In der Zwischenzeit hatte ich sogar eine kleine Bar in "Die Bude" eingebaut.
Die Partys bei mir, waren ein gute Ablenkung von meinem Familienleben. Stiefvater laufend betrunken, die Großmutter auch des öfteren und ich selbst mittendrin in der Pubertät.
Ich bringe wohl jetzt die zeitlichen Abläufe etwas durcheinander, es passierte vieles zu dieser Zeit. Wir waren alle zwischen Kind und Jugendliche, Nachmittags noch mit Pfeil und Bogen aufeinander geschossen, dabei steckte mal ein Pfeil in meiner Ferse,  und Abends auf meinen Partys, Mädels angemacht. Pubertät ist schon verwirrend.
Ins Haus selbst ging ich immer weniger, konnte diese alkoholgedränkte Umgebung nicht mehr ertragen. Waschen, ab und an Essen, mehr wollte ich kaum noch an Zeit dort verbringen. In meiner Bude hatte ich einen Holzofen, der taugte um eine Dose Ravioli aufzuwärmen. Einen Fernseher hatte ich auch, noch mit Analogsignal logischerweise und oft besuchten mich meine Freunde und wir glotzten den Rockpalast. BAP und Southside Johnny blieben mir komischerweise im Kopf hängen.
An einem Wochenende reinigte ich die übrig gebliebenen Hasenställe in dem zweiten Gartenhaus.
Das Heu lag am Dachboden und ich stieg die Leiter hoch. Was ich dann dort sah war irre. Dort lagen Dutzende kleine leere Schnapsflaschen. Chantre, Jägermeister, Kümmerlinge und sonstige "Stamperl". Ich räumte diese herunter und stellte sie auf einen Biertisch (50x200cm gross), nach zirka einer Stunde war der Tisch voll damit, ich schätze um die Hundert Fläschchen hatte ich gefunden. Alle von meinem Stiefvater, der heimlich trank wie ein Weltmeister. Meine Mutter war schockiert, denn finanziell ging es uns ja nicht rosig und nun wusste sie wo er sein Geld investiert hatte. Keine Ahnung mehr warum ich an dem gleichen Tag noch in den Kamin vom Haus hineinsah, der Schacht zum säubern war glaube ich nicht richtig verschlossen und ich blickte hinein. Auch dort fand ich Schnapsflaschen, allerdings die Großen, noch voll bzw. halbvoll.
Meine Mutter stellte ihn zur Rede, aber herausgekommen ist nichts dabei, er war recht wortlos. Denke es war ihm schlichtweg egal.


Die Schule neigte sich dem Ende zu. Die Allermeisten hatten schon eine Ausbildungstelle, ich war einer der Wenigen der nicht einmal wusste was ich überhaupt lernen wollte. Auf dem Arbeitsamt in Fürth ließ ich mich beraten. Dort musste ich einige Tests machen und heraus kam, Rundfunk- und Fernsehtechniker oder Einzelhandel. Einzelhandel interessierte mich gar nicht, schon allein wegen der Samstagsarbeit, obwohl diese damals ja nur bis 13 Uhr ging. Radio-Fernsehtechniker war da schon eher meins, doch meine Bewerbungen hatten keinen Erfolg. Über irgendwelche Beziehungen meiner Mutter bekam ich dann eine Ausbildung in Zirndorf bei der Firma.Huber als Blechschlosser.
Aber bis dahin war ja noch Zeit und die Schule ging weiter.

Hier mal ein kleiner Break. Ich durchlebe derzeit verwirrende Zeiten, alles ändert sich derzeit bei mir, fang wieder bei 0 an. 
Wenn man urplötzlich dasteht und sich fragt, was macht ein 50er jetzt allein. Es fängt schon damit an, dass man nicht weiß wohin man geht um Leute kennen zulernen. Sicherlich ist man erstmal down, weiß nicht mehr weiter, aber wenn ich nur den geschriebenen Teil hier von mir betrachte, dann ist meine jetzige Situation ein Witz dagegen. Schon allein dafür schreibe ich meine Geschichte, nur für mich und um mich selbst wieder hochzuziehen. Was andere darüber denken, ist mir meistens egal, kommt eben auf die Person an. Die Ab-und Zuglotzer interessieren mich dabei nicht. 























Aufgrund der langen Ladezeiten geht es  hier weiter mit dem zweiten Teil.... werde vorab ein paar Bilder hochladen, die Geschichte dazu, kommt dann noch.












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